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"Medizin 2009 – Fachmesse und Kongress"

30.01.2009 – 01.02.2009

Stuttgart, Deutschland

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Wissen ist die beste Medizin

Modernstes Wissensmanagement per Mausklick und Webcam: Ärzte bei Europas größter Klinikkette Asklepios setzen neue Informationstechnologie zum Wohle der Patienten ein

Hamburg, 24. Juni 2008 - Für die vielen Ärzte der Asklepios Kliniken und ihre jährlich rund eine Millionen Patienten bricht ein neues Zeitalter an: Künftig kann jeder Mediziner in wenigen Minuten per Mausklick und Webcam über eine Live-Videoverbindung auf das Wissen seiner Fachkollegen innerhalb der gesamten Klinikgruppe zugreifen. Um den Patienten dieses Höchstmaß an medizinischer Kompetenz zu bieten, hat Asklepios gemeinsam mit seinen Partnern Microsoft und SyynX Solutions eine innovative IT-Plattform entwickelt, OneIT+ genannt, die quer durch die Bundesrepublik neue Maßstäbe in der klinischen Behandlung setzt: So können etwa Asklepios-Ärzte auf der Nordseeinsel Sylt jetzt zusammen mit ihren Kollegen im bayerischen Bad Tölz die Diagnose und Therapie eines Patienten besprechen und sich dabei über die Asklepios-eigene IT-Infrastruktur gemeinsam Röntgen- und Ultraschallbilder am Bildschirm ansehen. Bereits heute sind diese videogestützten Live-Konferenzen von Facharzt zu Facharzt technisch an zirka 8.000 PC-Arbeitsplätzen bei Asklepios möglich - bis Ende des Jahres werden alle 13.000 Arbeitsplätze im Konzern mit der neuen Technologie aufgerüstet. Die neue Lösung hat für die Patienten viele Vorteile. Dazu gehören vor allem verkürzte Wartezeiten bei der Diagnosestellung, die Vermeidung unnötiger Doppeluntersuchungen und noch bessere Behandlungserfolge.

Novum im Gesundheitswesen: Standardisierte IT-Infrastruktur
Die standardisierte IT-Plattform, die Asklepios in seinen Einrichtungen implementiert hat, ist ein Novum im deutschen Gesundheitswesen. In der Regel stellen die unterschiedlichen IT-Systeme hohe Hürden dar, wenn es darum geht, schnell, direkt und umfassend miteinander zu kommunizieren.
„Mit unserer neuen Lösung überwinden wir Distanzen“, erklärt Uwe Pöttgen, Leiter Konzernbereich IT bei den Asklepios Kliniken.
„Egal, ob sich der Patient in Hamburg, München oder in einer anderen unserer
95 klinischen Einrichtungen befindet - das medizinische Wissen unserer Ärzte steht jetzt an jedem beliebigen Punkt zur Verfügung, genau dort, wo es für eine optimale Behandlung des Patienten benötigt wird“. 
 
Kompetenz und Wissen verfügbar machen und nutzen
Und das geht so: Der behandelnde Arzt gibt eine vermutete Diagnose oder einen bestimmten Fachbegriff in das System ein. Sofort werden ihm alle entsprechenden Fachärzte innerhalb der gesamten Klinikkette angezeigt. Hinterlegt ist jeweils eine Art „Steckbrief“, ein persönliches Kompetenzprofil, das Aufschluss darüber gibt, in welchen Bereichen der Kollege oder die Kollegin über spezielles Wissen verfügt. Der Arzt erkennt zudem auf einen Blick, in welchem Haus diese tätig sind und wer  sich gerade im Dienst befindet. Mit einem Klick auf das benötigte Arzt-Profil ist eine unmittelbare Kontaktaufnahme möglich. Die ausgewählten Ärzte können dann in einer Live-Konferenz per Webcam direkt zusammen geschaltet werden und gemeinsam die medizinischen Daten bewerten. Bereits heute ist dies auf ca. 8.000 Arbeitsplätzen im Asklepios-Konzern möglich - bis Ende des Jahres werden alle 13.000 PC-Arbeitsplätze über diese Anwendung verfügen.

Bessere Behandlung durch optimales Wissensmanagement
Die neue IT-Plattform führt aber nicht nur internes Wissen zusammen. Bereits jetzt steht dem gesamten Klinikpersonal auf allen Arbeitsplätzen eine der weltweit größten medizinischen Online-Bibliotheken zur Verfügung. Nationale und internationale Publikationen werden tagesaktuell bereit gestellt - medizinisches Wissen, das in die Diagnostik und Behandlung eingeht.
„Die gezielte Vernetzung von internen Kompetenzen und externem Fachwissen hilft unseren Ärzten, die Informationsflut zu strukturieren und sich punktgenau das benötigte Wissen verfügbar zu machen. Das unterstützt unser Ziel, unseren Patienten die höchste Behandlungsqualität zu bieten“, sagt Dr. Tobias Kaltenbach, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Kliniken. „Mit dieser innovativen Form des medizinischen Wissensmanagements geht Asklepios neue Wege. Wir wollen dadurch auch unsere marktführende Rolle als größter privater Klinikbetreiber Europas unterstreichen“,  so Kaltenbach. 
Die neue Lösung definiert nicht nur den Begriff der Zusammenarbeit von Ärzten neu, sie bringt vor allem den Patienten handfeste Vorteile: verkürzte Wartezeiten und Wege bei der Diagnosestellung und noch bessere Behandlungserfolge. Asklepios bringt die Fachärzte zum Patienten - und nicht umgekehrt. Das ist vor allem in strukturschwachen Regionen von großer Bedeutung, die nicht für jedes Krankheitsbild einen Facharzt vorweisen können.

Der technologische Hintergrund
Den entscheidenden Grundstein für das Wissensmanagementprojekt legte Asklepios mit der Standardisierung seiner IT-Infrastruktur. Dadurch hat sich Asklepios nicht nur optimal für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gerüstet, vor allem machte es die Standardisierung überhaupt erst möglich, die neue Lösung voranzutreiben. 
Auf dieser Basis wurde die neue Qualität der Kommunikation zwischen Kliniken implementiert: Durch Einsatz des Microsoft Office Communication Servers (OCS) und des Microsoft Office SharePoint Portal Servers gelang es, die unterschiedlichen Kommunikationspfade zum Beispiel in Video gestützten Live-Konferenzen oder das Anwendungs-Sharing einfach zusammenzuführen und medizinische Informationen in Echtzeit sicher an jeden gewünschten Ort zu bringen. Der Microsoft Office SharePoint Portal Server fungiert dabei als Basisplattform für das Wissensmanagement. „Mit neuen Technologien aus dem Bereich Unified Communications können wir komplett neue und einfachere Zusammenarbeits- und Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Arzt und Patient, Arzt und Arzt und über all da, wo miteinander geredet und gearbeitet wird, anbieten“, erklärt Jens Dommel, Geschäftsbereichsleiter Healthcare bei der Microsoft Deutschland GmbH. „Die Microsoft-Standard-Technologie steht dabei für leichte Bedienbarkeit, hohe Skalierbarkeit sowie schnelle Einführung und bringt medizinische Information in Echtzeit sicher an jeden Ort. Unser primäres Ziel ist es, die Zufriedenheit der Patienten und Mitarbeiter zu steigern und einen Beitrag zur Verbesserung der Behandlungsqualität bei gleichzeitiger Bezahlbarkeit zu leisten.“
Das gesamte Asklepios-Wissensmanagement basiert schließlich auf innovativen Software-Lösungen von Syynx Solutions, einer Tochterfirma von Collexis Holdings, Inc. „Wissen ist fast immer personengebunden. Um es für unterschiedliche medizinische Anforderungen an verschiedenen Orten verfügbar zu machen, braucht man eine IT-gestützte Wissensbasis mit großen Vorteilen sowohl für den Patienten als auch für die Ärzteschaft,“, erklärt Christian Herzog, Geschäftsführer der SyynX Solutions GmbH und General Manager Life Sciences / Collexis Holdings.


Asklepios Future Hospital (AFH)
Im Rahmen des Asklepios Future Hospital-Programms werden innovative technologische Lösungen gemeinsam mit verschiedenen Lösungspartnern aus den Bereichen der Industrie und dem Gesundheitswesen entwickelt und getestet. Bei den verschiedenen Projekten liegt der Fokus dabei auf der Verbesserung der Behandlungsqualität für den Patienten, der Sicherstellung einer medienbruchfreien, interoperablen Kommunikation zwischen allen Leistungsteilnehmern im Gesundheitssystem und auf der Wirtschaftlichkeit der Lösungen. Das AFH-Programm ist als ein offenes und dynamisches Programm konzipiert.
Im April 2008 wurde das Asklepios Future Hospital für seine Zukunftsfähigkeit als "Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet.

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Die Pressekonferenz zum Thema Wissensmanagement fand am 24.06.2008 in der Asklepios Klinik Barmbek statt.

Die Pressemappe als CD senden wir Ihnen gerne zu. Bitten wenden Sie sich dazu an das AFH Communication Office unter Telefon +49 (0) 89-33 06 64 70 oder per Mail an afh@a-b-one.de 

Die  digitale Pressemappe zur Pressekonferenz finden Sie  hier.

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