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"Medizin 2009 – Fachmesse und Kongress"

30.01.2009 – 01.02.2009

Stuttgart, Deutschland

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Vier neue Partner im Asklepios Future Hospital Programm:
3M, Alcedis, Ekahau und SOLVIN information management

Allianz für das Gesundheitswesen wächst auf knapp 30 Partnerunternehmen

Hamburg, 18. November 2008 - Mit 3M, Alcedis, Ekahau und SOLVIN hat das Asklepios Future Hospital (AFH) vier weitere Partner gewonnen. Die Allianz für Gesundheit vereint damit mittlerweile 28 Partner aus Industrie und dem Gesundheitswesen. Die neuen Partner unterstützen Projekte in der Neugeborenenmedizin und im Projektportfoliomanagement. Außerdem werden innovative Technologien für eine vernetzte onkologische Behandlung sowie für die Versorgung mit Apothekenwaren in Kliniken getestet. Ziel des AFH, das 2006 ins Leben gerufen wurde, ist es, gemeinsam mit den Partnern Reformprozesse in den nationalen und internationalen Gesundheitssystemen zu unterstützen, zu beschleunigen und nachhaltig zu sichern. Das Programm ist getragen von der Überzeugung, dass Informationstechnologie eine Entlastung für Patienten, Ärzte und Pflegepersonal bringen kann.

„Mit dem AFH konnten wir eine starke Allianz im Gesundheitswesen zum
Wohle des Patienten formen“, sagt Uwe Pöttgen, Leiter Konzernbereich IT
der Asklepios Kliniken und Mitinitiator des Programms. „Wir freuen uns, mit
3M, Alcedis, Ekahau und SOLVIN weitere Partner aus den verschiedensten Bereichen in unserem Netzwerk zu begrüßen und gemeinsam mit ihnen
den Herausforderungen im Gesundheitssektor zu begegnen. Mit unseren
neuen Partnern unterstreichen wir einmal mehr den Anspruch des AFHs,
ein umfassendes Spektrum an innovativen Lösungen zur Unterstützung
der integrierten Versorgung und zur Verbesserung der Qualität der Patientenversorgung zu entwickeln und bei Erfolg zu implementieren“,
so Pöttgen.

Neue Partner - neue Projekte
Ziel des neuen Partners 3M ist es, die Ausgabe und Versendung von Apothekenwaren bei der Krankenhausversorgung durch zentrale Krankenhausapotheken so zu optimieren, dass die Liefersicherheit
gesteigert und Reklamationen reduziert werden. 3M testet dafür gemeinsam
mit Asklepios innovative Track & Trace Technologien, die zur Kennzeichnung
und Verfolgung von Apothekensendungen eingesetzt werden.
Partner Alcedis konzipiert und erprobt für die Asklepios Kliniken in Hamburg Altona und Barmbek eine Systematik für eine vernetzte onkologische Behandlung. Ziel des Pilotprojektes ist die Demonstration eines effizienten Informations- und Datenmanagements für onkologische
Behandlungszentren, welches die Grenzen ambulanter und stationärer
Medizin überwindet.
Ebenfalls neuer Partner im AFH ist Ekahau. Das Unternehmen arbeitet gemeinsam mit Asklepios an einem Projekt zur Vermeidung von Verwechslung und Entführung Neugeborener. Eine WLAN-basierte Technologie soll die herkömmlichen Armbänder zur Identifizierung von Neugeborenen ersetzen: Eltern, die durch ein persönliches WLAN-Tag authentifiziert werden, können mithilfe der neuen Technologie das Verlassen ihres Babys von der Station autorisieren. Sollte ein Säugling ohne entsprechende Erlaubnis von der Station entfernt werden, wird sofort die Alarmierung über das Schwesterntelefon ausgelöst. Das Pilotprojekt wird derzeit an der Asklepios Klinik Barmbek, dem Referenzzentrum des AFH, durchgeführt.
Um sämtliche Projekte, die im Rahmen des Asklepios Future Hospital durchgeführt werden, hinsichtlich ihres Nutzens und ihrer Technologie zu bewerten, bringt das IT-Beratungsunternehmen SOLVIN information management sein Know-how im Bereich Projektportfoliomanagement ein. Dazu zählen unter anderem die Planung und Implementierung einer Lösung, welche der Priorisierung und Budgetierung der verschiedenen AFH-Projekte dient.
 
3M im AFH
Das Multi-Technologieunternehmen 3M ist seit Mitte 2008 Partner im AFH-Programm. Im Rahmen der Partnerschaft sollen der Einsatz und die effiziente Nutzung von Track & Trace Technologien zur Kennzeichnung und Verfolgung von Apothekensendungen bei der Krankenhausversorgung durch zentrale Krankenhausapotheken erprobt werden. Ziel ist es, die Ausgabe und Versendung von Waren so zu optimieren, dass Reklamationen reduziert und die Liefersicherheit und Kundenzufriedenheit gesteigert werden. Gleichzeitig sollen dabei redundante Arbeitsprozesse bei Reklamationen reduziert werden. So trägt die Technik, die zunächst in der zentralen Krankenhausapotheke der Asklepios Kliniken Hamburg eingesetzt werden soll, auch zur verbesserten Wirtschaftlichkeit bei.

Das Unternehmen 3M
3M steht für Minnesota Mining & Manufacturing. Das Unternehmen mit der offiziellen Bezeichnung 3M Company wurde 1902 im US-Bundesstaat Minnesota gegründet. Der Hauptsitz befindet sich dort in St. Paul. 3M hat Niederlassungen in über 60 Ländern. 2007 wurde mit rund 75.000 Mitarbeitern weltweit ein Umsatz von 24.5 Mrd. US-Dollar erzielt. Das Produktportfolio des Multi-Technologieunternehmens umfasst mehrere Tausend verschiedene Produkte wie beispielsweise Scotch Klebebänder, Post-it Haftnotizen, Scotchgard Faserschutz oder Scotch-Brite Haushaltsprodukte.
Die 3M Medica, ein Tochterunternehmen der 3M Company, ist auf Produkte für das Gesundheitswesen spezialisiert. Es entwickelt und produziert im Bereich Infektionsprävention unter anderem OP-Masken, Abdecksysteme sowie Wundversorgungs- und Sterilisationsprodukte. Lösungen für Klinik und Praxis bietet die 3M Medica unter anderem für die Bereiche medizinische Diagnostik, Immobilisation, Skin Health und Auskultation. Zu den bekanntesten Produkten zählt der 1980 entwickelte Scotchcast Stützverband, der sich mittlerweile als komfortable Alternative zum Gipsverband etabliert hat. 2002 brachte das Unternehmen mit dem 3M Littmann Stethoskop Modell 4000 das erste digitale Stethoskop auf den Markt, bei dem die Digitaltechnik bereits im Stethoskop integriert ist.

Alcedis im AFH
Im Rahmen des AFH-Programms konzipiert und erprobt Alcedis für die Asklepios Kliniken in Hamburg Altona und Barmbek eine Systematik für eine vernetzte onkologische Behandlung. Ziel des Pilotprojektes ist die Demonstration eines effizienten Informations- und Datenmanagements für onkologische Behandlungszentren, welches die Grenzen ambulanter und stationärer Medizin überwindet. Mit Blick auf das Informations- und Datenmangement sind wichtige Einzelmaßnahmen des Vorhabens die Prozessanalyse im onkologischen Behandlungszentrum, die Möglichkeiten der Abbildung einzelner Untersuchungs- und Behandlungsschritte in den verschiedenen Systemen und schließlich deren Vernetzung sowie Integration in das Asklepios Arztportal. Im Ergebnis werden alle Daten und Informationen im onkologischen Zentrum an der jeweiligen Stelle effizient erfasst, gebündelt und dem jeweiligen Versorger oder Mitbehandler für seine Aufgaben zur Verfügung gestellt. Die Verknüpfung von Dokumentation und Information wird über die Integration von Behandlungspfaden (Leitlinien) als Referenz im Behandlungsfall erreicht.
Ein weiteres Kernelement des Vorhabens ist die Etablierung einer Online-Tumorkonferenz. Die wirtschaftliche und kompetente Patientenversorgung fordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Fachbereiche in der Onkologie. Tumorkonferenzen fördern und optimieren diese Zusammenarbeit und dienen dabei als Instrument der Qualitätssicherung und -kontrolle. Zudem erfüllt die fachübergreifende Tumorkonferenz vielfältige Anforderungen, die sich zum Beispiel im Zusammenhang mit Leitlinien, Disease-Management-Programmen und von Seiten der Zertifizierungseinrichtungen ergeben. Die Online-Tumorkonferenz ermöglicht die einfache Einbindung externer Mitbehandler und Versorger via Internet. In Verbindung mit der Tumordokumentation Alcedis MED erlaubt die Online-Tumorkonferenz eine automatisierte Datenaufbereitung und übersichtliche Darstellung von Behandlungs- und Bilddaten.

Das Unternehmen Alcedis
Die Alcedis GmbH bietet seit ihrer Gründung in 1992 Dienstleistungen in der Onkologie an. In der klinischen Forschung und beim Aufbau onkologischer Behandlungszentren (z. B. Brust- oder Darmzentren) leistet Alcedis mit ihren IT-Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zu einem vernetzten Gesundheits- und Forschungswesen. Kernkompetenzen liegen dabei in den Bereichen web-basierte Datenerfassung, Datamangement, Online-Konferenzen, Prozessoptimierung sowie in der Durchführung klinischer Studien.

Ekahau im AFH
Im Rahmen des Asklepios Future Hospital unterstützt Ekahau die Asklepios Klinik Barmbek mit einem Projekt zur Vermeidung von Verwechslung und Entführung von Neugeborenen. Um Neugeborene zu identifizieren und somit vor Verwechselung und Entführung zu schützen, sind in der Neugeborenenmedizin Armbänder seit Jahrzehnten im Einsatz. Die Asklepios Klinik Barmbek plant, mit Hilfe der „Ekahau Positioning Engine“ die herkömmlichen Armbänder durch eine WLAN-basierte Technologie zu ersetzen. Die Ekahau-Lösung funktioniert herstellerunabhängig auf Standard WLAN-Hardware und ermöglicht eine flexible Nutzung durch offene Schnittstellen. Die Identifikation des Neugeborenen erfolgt durch einen kompakten WLAN-Tag, welcher die Identifikation über das bestehende WLAN-Netz an das Location Tracking sendet. Die Positionsinformation wird dann an die „Matching Engine“ (ME) der Patrise GmbH - ebenfalls Partner im AFH - weiter gegeben. Die Matching Engine validiert die Positionsinformationen und überwacht den Aufenthaltsort der Neugeborenen.
Mittels der neuen Lösung können Säuglingsentführungen und -verwechslungen künftig besser verhindert werden: Eltern und Angehörige werden durch ein persönliches WLAN-Tag authentifiziert und können somit das Verlassen der Station autorisieren. Im Falle einer nicht autorisierten Entfernung des Säuglings erfolgt sofort die Alarmierung über das Schwesterntelefon und die Alarmweiterleitung an Mitarbeiter in den Eingangsbereichen.

Das Unternehmen Ekahau
Das in den USA ansässige Unternehmen Ekahau ist Anbieter von WLAN-basierten RTLS-Lösungen. Ekahaus Lösungen werden weltweit in über 150 Krankenhäusern sowie in Fertigungsbetrieben, im Bergbau und in der Erdöl- und Erdgasbranche, bei Behörden und beim Militär eingesetzt. Zu Ekahaus Partnern zählen Software-Entwickler, führende Systemintegratoren und internationale Erstanbieter drahtloser Unternehmenssoftware. Hauptsitz des 2000 gegründeten Unternehmens ist in Saratoga / Kalifornien; weitere Niederlassungen befinden sich in Reston /Virginia, Helsinki und Hong Kong.


SOLVIN information management im AFH

SOLVIN unterstützt im AFH die Einführung des Microsoft Project Portfolio Servers. Ziel ist es, Transparenz über sämtliche AFH-Projekte zu ermöglichen und Entscheidungs-, und Steuerungsmöglichkeiten an die Hand zu geben. Fokus liegt dabei auf der Bewertung der Projekte hinsichtlich Nutzen und Effizienz und der damit verbundenen Priorisierung und Budgetierung der Projekte. Darüber hinaus können Ressourcen geplant und Zeitpläne bestimmt werden.
In einer weiteren Ausbaustufe sollen die sich aus dem Projektportfolio-Prozess ergebenden Projekte über eine vorhandene Schnittstelle vom Microsoft Project Portfolio Server zur operativen Bearbeitung an den Microsoft Project Server übergeben werden. Mittels des Microsoft Project Servers sollen die freigegebenen Projekte dann detailliert geplant und begleitet werden.

Das Unternehmen SOLVIN information management
SOLVIN, 1996 gegründet, bietet ein umfangreiches Leistungsspektrum mit Fokus auf Projektportfolio- und Projektmanagement. Als Microsoft Gold Certified Partner mit Information Worker Kompetenz und als Microsoft Project Premier Partner stellt SOLVIN technisches Know-how für die Anforderungsanalyse, Implementierung und Einführung von Microsoft-Werkzeugen zur Unterstützung des Projektportfolio- und Projektmanagements zur Verfügung. Ein Schwerpunkt der zusätzlichen SOLVIN-Lösung „TrackProject“ liegt auf den Themen Zeiterfassung und Aufwandsdokumentation im Projektgeschäft sowie der Abbildung eines vollständigen Projektinitialisierungs- und Antragswesens. SOLVIN ist branchenübergreifend tätig und betreut unter anderem Kunden aus der Pharmaindustrie, dem Gesundheitswesen, der Automobilindustrie und dem öffentlichen Sektor. Mit den Standorten Hamburg, Berlin, Essen und Stuttgart ist das Unternehmen bundesweit und im angrenzenden Ausland aktiv.

Asklepios Future Hospital (AFH)
Im Rahmen des Asklepios Future Hospital-Programms werden innovative technologische Lösungen gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus den Bereichen der Industrie und dem Gesundheitswesen entwickelt und getestet. Der Fokus aller Projekte liegt auf der Sicherstellung einer medienbruchfreien, interoperablen Kommunikation zwischen allen Leistungsteilnehmern im Gesundheitssystem und damit letztlich auf der Verbesserung der Behandlungsqualität für den Patienten sowie auf der Wirtschaftlichkeit der Lösungen. Das AFH-Programm ist als ein offenes und dynamisches Programm konzipiert.
Im April 2008 wurde das Asklepios Future Hospital für seine Zukunftsfähigkeit als "Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet.

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