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Asklepios erhält zum zweiten Mal eine Auszeichnung im Rahmen der Initiative "Deutschland - Land der Ideen".
Die Online-Bibliothek der Asklepios Kliniken wird aktuell als "Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet.
mehr zur Auszeichnung des AFH als "Ort im Land der Ideen", April 2008
Eine optimale Patientenversorgung setzt das umfassende und detailgenaue Wissen der behandelnden Ärzte und Pfleger voraus. Das diese immer auf dem neuesten Stand sind und auch leichten Zugriff auf Informationen anderer Fachgebiete haben, ist bei den Asklepios Kliniken einer Zentralbibliothek im Intranet zu verdanken. In ihr sind alle wichtigen und aktuellen Informationen für alle Mitarbeiter jederzeit online abrufbar. Bisher hat die Onlinebibliothek einen Umfang von mehr als einer Million Artikeln. Um Ärzte besser über vorhandenes Expertenwissen zu informieren, die über die eingestellten Beiträge hinausgehen, steht den Mitarbeitern ein konzernweites Wissensmanagement zur Verfügung. Die Asklepios Zentralbibliothek Online ist weltweit einmalig und unterstützt die optimale medizinische Behandlung aller Patienten. Zudem finanzieren die Asklepios Kliniken ihren Mitarbeitern individuelle Online-Fortbildungen und fördern damit die persönliche Fachkompetenz - und zugleich auch die umfassende und bestmögliche Versorgung der Patienten.
Ausbau zur digitalen Austauschplattform für Ärzte Die Bibliothek ist Bestandteil der Wissensmanagementlösung "OneIT+", die im Rahmen des AFH entwickelt wurde. Dabei wurde die Online-Bibliothek zu einer digitalen Austausch-Plattform erweitert, die es ermöglicht, binnen kürzester Zeit, einen Arztkollegen zu einer Zweitmeinung hinzuzuziehen - per Telefon, SMS, Instant Messaging oder Live-Meeting. Unabhängig vom Standort können Ärzte Diagnose und Therapie eines Patienten besprechen und sich dabei über die Asklepios-eigene IT-Infrastruktur gemeinsam Röntgen- und Ultraschallbilder am Bildschirm ansehen. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen bleiben dabei gewahrt: Bei der Besprechung zwischen den Ärzten werden keine Daten physikalisch versendet, sondern lediglich ein Stream. Nach Zustimmung des Patienten greift der zweite Arzt demnach nicht direkt auf die Daten zu, sondern bekommt sie lediglich als Ansicht über den PC virtuell zur Verfügung gestellt. Sobald die Besprechung der Ärzte endet und die Datenverbindung gekappt wird, verbleiben bei dem Zweitarzt keine Restbestände der Daten. OneIT+ ermöglicht aber nicht nur der Ärzteschaft eine medienbruchfreie Kommunikation untereinander, sondern bringt vor allem auch den Patienten mehrere Vorteile: So können etwa Wartezeiten bei der Diagnosestellung verkürzt und unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden.
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