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Nachberichterstattung AFHdialogTAGE 2008 28. - 29.01.2008 in der medicallounge Berlin

Wie lässt sich medizinische Kompetenz virtualisieren? Was verbirgt sich hinter dem Begriff Intelligent Healthcare? Und wie praktikabel sind Biometrie-Lösungen im Kinikalltag? Erstmals fanden am 28/29. Januar 08 die AFHdialogTAGE des Asklepios Future Hospital statt, um diese Fragen gemeinsam zu diskutieren, neue Lösungen vorzustellen und neue Wege im Gesundheitswesen aufzuzeigen. Vertreter aus Industrie, IT und Medizin waren der Einladung des AFH gefolgt, um sich in der Berliner medicallounge auszutauschen.

Begrüßung durch Jörg Focke, Sprecher des AFH-Programms
Zwei Tage lang bestimmten die Themen Telemedizin, HomeCare, Klinikprozesse und Innovation den Dialog und zeigten vor allem eines: eHealth-Lösungen sind wichtig, um die Abläufe in Kliniken zu vereinfachen, Ärzte, Schwestern und Pfleger zu entlasten und die Behandlungssicherheit zu erhöhen. Aber es ist vielmehr Dialog zwischen den Beteiligten der Gesundheitswirtschaft notwendig. So zeigte sich in den Diskussionen, an denen sich besonders die Klinikvertreter beteiligten, dass ein verstärkter Austausch notwendig ist, um die Akzeptanz sowohl beim medizinischen Personal als auch bei den Patienten zu erhöhen.
Dies betonte auch Uwe Pöttgen, Leiter Zentrale Dienste IT und Mitinitiator des Asklepios Future Hospitals: „Das AFH steht nicht nur für technische Innovationen, sondern für eine neue Denkweise, die etablierte Systeme kritisch betrachtet und - wo notwendig - auflöst“, so Pöttgen. „Um das durchzusetzen, brauchen wir natürlich besonders die Unterstützung und das Vertrauen der Ärzte und des Pflegepersonals. Hier werden wir in Zukunft noch stärker zusammenarbeiten“.

Podiumsdiskussion am 28.01.2008 Download
Neben der Akzeptanz kristallisierten sich Praktikabilität, gesetzliche Vorschriften und besonders die Rentabilität als Themen mit hohem Diskussionspotenzial heraus. Viele dieser Dialoge wurden beim abendlichen Get-Together und in den Workshops am zweiten Tag weitergeführt. In kleinen Arbeitsgruppen hatten die Teilnehmer hier die Möglichkeit, kritische Fragen intensiver zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten.
„Der Name der Veranstaltung war aus meiner Sicht auch Programm“, sagt Christian Hess, ärztlicher Leiter des AFH-Programms, „der Dialog wurde sehr intensiv auch beim abendlichen „Get Together“ weiter geführt und die Workshops wurden außerordentlich gut angenommen. Es sind sehr anregende, vor allem aber auch kritische Diskussionen geführt worden“. Die Diskussion wird sicherlich in Zukunft fortgeführt werden
Vortrag Dr. Henke, Robert Bosch GmbH, Referent Neue Geschäftsfelder Download
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